Kultur, Lachen, Liebe, Gänsehaut und Gruseln.

 

 

All das bekommen sie im Tonfilm-Theater in Münsingen diese Woche geboten.

 

  • 07.09.20, 19 h, Tanz der Vampire
  • 12.09.20, 15 h, Heidi
  • 12.09.20, 15 h, Nosferatu – Symphonie des Grauens

 

Die Betreiber beginnen am Montag, dem 07.09.2020, um 19 Uhr mit dem Klassiker „Tanz der Vampire“. Der umstrittene Roman Polanski hat ein Meisterwerk geschaffen, dass zum Lachen, aber teils auch zum Gruseln animiert. Professor Abronsius und sein Schüler Alfred versuchen dem Vampir-Virus zu erforschen und ihm den gar aus zu machen. Hierbei müssen sie einige Abenteuer übersehen. Nicht zuletzt um die attraktive vollbusige Sarah aus den Fängen des Grafen Dracula zu retten. Es handelt sich um eine spannende und zugleich grandiose Version der Geschichte. Die Fluchtszene am Schluss des Films ging in die Geschichte ein. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben, dauert 108 Minuten und stammt aus dem Jahre 1967.

 

Sommerferienprogramm Münsingen: Am darauffolgenden Samstag, am 12.09.20 kommt dann um 15 Uhr der berühmte Familienfilm „Heidi“ mit Gustav Knut, Michaela May und Rudolf Vogel. Das kleine Mädchen aus den Schweizer Bergen soll in Frankfurt der kranken Klara Sesemann eine Freundin sein und mit ihr wohnen. Heidi hat aber Heimweh nach dem Almöhi, dem Geisenpeter und den Bergen. Der Streifen weiß die Zuschauer zu emotionalisieren und mitzureißen. Diese Verfilmung des bekannten Romans stammt aus dem Jahre 1965, ist 91 Minuten lang und ab 6 Jahren freigegeben.

 

Um 19 Uhr, am 12.09.20 wird es dann kulturell besonders interessant. Der studierte Musiker Hans-Jörg Lund, der seit den 80er Jahren regelmäßig Stummfilme am Klavier begleitet, gibt sich die Ehre. Er spielt zu „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“. Hierbei handelt es sich um die erste Verfilmung des Romans Dracula von Bram Stoker. Da jedoch für diese Verfilmung keine Erlaubnis bestand, wurde gerichtlich erwirkt, dass der Film zu vernichten ist. Die Töne erklingen aus dem neuen/alten Kino-Klavier aus Kirschbaumholz. Der Betreiber vermittelt immer, dass der Kirschbaum ursprünglich der Masten der Arche Noah war. Nosferatu wurde mit den unzähligen Schnittversionen jedoch Jahrzehnte später wieder zusammengefügt und gilt als eine der wichtigsten Produktionen der Weimarer Republik. Wenn man bedenkt, welche Filmtechnischen Mittel damals zur Verfügung standen, erkennt man das große Meisterwerk, das hier entstanden ist. Die Geschichte wurde später mehrfach nachverfilmt und auch die großen Dracula-Werke gründen auf den Roman des Autors Bram Stoker. Er ist 94 Minuten lang, wird durch eine Pause unterbrochen, stammt aus dem Jahre 1922 und ab 12 Jahren frei.

 

 

Demnächst in Ihrem Kino und in folgender Reihenfolge

Western-Grill-Abend               Auf Vorbestellung grillen wir für Sie, damit die Filmpause zum Genuss werden kann. Einfach anmelden. Fleisch oder fleischlos